Hermann Ritter
2. Januar 1930 - 17. Juli 2024
Veröffentlicht: 24.07.2024 -
Badische Zeitung
Veröffentlicht: 24.07.2024 -
Badische Zeitung
Wir sind nicht Herren eures Glaubens,
sondern Diener eurer Freude!“ (2 Kor 1,24)
Primizspruch des Verstorbenen
Der Herr über Leben und Tod hat am 17. Juli 2024 in Gundelfingen
Domkapitular em. Prälat Hermann Josef Ritter
zu sich heimgerufen. Hermann Ritter, geboren am 2. Januar 1930 in Katzenelnbogen im Taunus und
aufgewachsen in Hechingen, studierte nach seinem 1949 abgelegten Abitur von 1950 bis 1954
Philosophie und Theologie in Freiburg und Tübingen. Nach seiner Priesterweihe am 5. Juni 1955 durch
Erzbischof Eugen Seiterich in St. Peter wirkte er als Vikar in Gammertingen und Mannheim St.
Sebastian, bevor er erneut an seine erste Stelle als Präfekt an das Konvikt in Sigmaringen
zurückkehrte, dessen Rektor er ab 1958 wurde. Zum 2. September 1963 wurde ihm die Pfarrkuratie
Sigmaringen St. Fidelis verliehen, deren erster Pfarrer er nach der Erhebung zur Pfarrei 1969 war. Am
5. Februar 1973 wurde er zum Dekan des Landkapitels Sigmaringen und am 17. Juli 1981 in Würdigung
seiner Verdienste von Erzbischof Oskar zum nichtresidierenden Domkapitular ernannt.
Mit Wirkung vom 27. September 1983 wurde Hermann Ritter von Erzbischof Oskar zum Leiter der
Abteilung „Seelsorge“ im Erzbischöflichen Ordinariat, und am 27. November 1983 zum residierenden
Domkapitular berufen. Zum 1. Mai 1990 wurde ihm zusätzlich die Leitung des Erzbischöflichen
Seelsorgeamtes in Freiburg übertragen – Aufgaben, die er bis zu seiner Zurruhesetzung am 1.
November 2003 innehatte. Seinen langjährigen Wunsch, „Pfarrer in einer überschaubaren Pfarrei“ zu
sein, erfüllte er sich im Ruhestand als Seelsorger mit Wohnsitz in Heuweiler.
Die Erzdiözese Freiburg verdankt Hermann Ritter viel. In Würdigung seiner Verdienste wurde er von
Papst Johannes Paul II. am 18. Juni 1988 zum Monsignore und am 24. Oktober 1992 zum Päpstlichen
Ehrenprälaten ernannt. Die letzten Monate Hermann Ritters waren von vielen Klinik- und
Pflegeheimaufenthalten geprägt; sein Leiden trug er aus seinem tiefen Glauben heraus. Möge er nun
schauen dürfen, was er geglaubt und so froh und treu verkündet hat.
Für die Erzdiözese Freiburg:
Stephan Burger, Erzbischof
Für das Metropolitankapitel:
Weihbischof Dr. Peter Birkhofer, Dompropst
Für die Angehörigen:
Gisela Bayha, geb. Ritter
Katrin Bayha mit Familie
Christina Barst
und alle Verwandten und Freunde
Pontifikalrequiem am Montag, 5. August 2024 um 11:00 Uhr im Münster Unserer Lieben Frau in
Freiburg i.Br. Beerdigung um 13:00 Uhr auf dem Hauptfriedhof (Magdalenenfeld). Priester und Diakone
sind eingeladen, in Chorkleidung und mit violetter Stola im Hochchor am Gottesdienst teilzunehmen.
Alle vorhandenen Kondolenzen werden angezeigt.
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