Professor Dr. Eberhard Schockenhoff

Veröffentlicht: 23.07.2020 -
Badische Zeitung

<p>Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau<br />und ihre Theologische Fakultät trauern<br />um ihren Kollegen</p><p>Professor Dr.<br />Eberhard Schockenhoff<br />* 29. März 1953 † 18. Juli 2020<br />Von 1994 an hatte er den Lehrstuhl für Moraltheologie an der AlbertLudwigs-Universität Freiburg im Breisgau inne. Seine Studien hatte er in<br />Tübingen und Rom absolviert. In Rom wurde er zum Priester geweiht.<br />Völlig unerwartet wurde er am 18. Juli 2020 in den Tod gerissen.<br />Mit dem Verstorbenen verlieren wir einen brillanten und weltoffenen<br />Theologen, einen herausragenden Vermittler in Wissenschaft, Kirche und<br />Gesellschaft. Mit seinen Forschungen griff er nicht nur in Grundlagen­<br />fragen seines Fachs, sondern immer wieder auch in hochaktuelle ethische<br />Debatten ein. Er war einer der Theologen, dessen Stimme weit über die<br />Fachgrenzen hinaus gehört und dessen Rat gesucht wurde. Von 2001 bis<br />2008 gehörte Eberhard Schockenhoff dem Nationalen Ethikrat an und<br />von 2008 bis 2016 dem Deutschen Ethikrat, von 2008 bis 2012 als dessen<br />stellvertretender Vorsitzender.<br />Die Theologische Fakultät wird Eberhard Schockenhoff schmerzlich vermissen. Sie ist ihm zu tiefem Dank verpflichtet. Nachhaltig hat er sie in<br />den letzten Jahrzehnten nach innen geprägt und nach außen sichtbar<br />gemacht.<br />Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jochen Schiewer, Rektor<br />Prof. Dr. Ferdinand R. Prostmeier, Dekan</p>

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau
und ihre Theologische Fakultät trauern
um ihren Kollegen

Professor Dr.
Eberhard Schockenhoff
* 29. März 1953 † 18. Juli 2020
Von 1994 an hatte er den Lehrstuhl für Moraltheologie an der AlbertLudwigs-Universität Freiburg im Breisgau inne. Seine Studien hatte er in
Tübingen und Rom absolviert. In Rom wurde er zum Priester geweiht.
Völlig unerwartet wurde er am 18. Juli 2020 in den Tod gerissen.
Mit dem Verstorbenen verlieren wir einen brillanten und weltoffenen
Theologen, einen herausragenden Vermittler in Wissenschaft, Kirche und
Gesellschaft. Mit seinen Forschungen griff er nicht nur in Grundlagen­
fragen seines Fachs, sondern immer wieder auch in hochaktuelle ethische
Debatten ein. Er war einer der Theologen, dessen Stimme weit über die
Fachgrenzen hinaus gehört und dessen Rat gesucht wurde. Von 2001 bis
2008 gehörte Eberhard Schockenhoff dem Nationalen Ethikrat an und
von 2008 bis 2016 dem Deutschen Ethikrat, von 2008 bis 2012 als dessen
stellvertretender Vorsitzender.
Die Theologische Fakultät wird Eberhard Schockenhoff schmerzlich vermissen. Sie ist ihm zu tiefem Dank verpflichtet. Nachhaltig hat er sie in
den letzten Jahrzehnten nach innen geprägt und nach außen sichtbar
gemacht.
Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jochen Schiewer, Rektor
Prof. Dr. Ferdinand R. Prostmeier, Dekan

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