Paul Schäufele
2. Oktober 1928 - 16. Juni 2024
Veröffentlicht: 21.06.2024 -
Badische Zeitung
Veröffentlicht: 21.06.2024 -
Badische Zeitung
Nur wer dem Schwachen dient, kann das Ewige verkünden.
Emmanuel Levinas
Gott, der Herr des Lebens, hat seinen treuen Diener
Pfarrer i. R. Paul Schäufele
Dekan i. R., Geistlicher Rat
* 2. Oktober 1928
† 16. Juni 2024
am 16. Juni, kurz nach seinem 70jährigen Priesterjubiläum, in sein himmlisches Reich
gerufen. Paul Schäufele wurde 1928 in Karlsruhe geboren. 1944 wurde er zum
Flakdienst eingezogen und geriet 1945 in Kriegsgefangenschaft. Nach dem Abitur 1948
studierte er Theologie und empfing 1954 die Priesterweihe. Die Vikarsjahre führten ihn
nach Oberwinden und Offenburg. Ab 1962 war er Pfarrer in Tennenbronn. In seine
dortige Wirkungszeit fiel der Bau der neuen Pfarrkirche. 1974 übernahm er die Pfarrei
St. Peter und Paul in Lahr. Von 1984 bis 1994 war er auch Pfarrer in LahrSulz, St. Peter
und Paul, ab 1992 auch für Lahr, St. Maria. Achtzehn Jahre lang war er Dekan in Lahr
und Polizeipfarrer der Bereitschaftspolizei in Lahr. Seine besondere Sorge galt sozial
Schwachen und Notleidenden. Er war zeitlebens leidenschaftlicher Seelsorger für
Bedürftige. Sehr aktiv war er auch auf verbandlicher Ebene: als Gründungsmitglied
der Nachbarschaftshilfe Lahr e.V. und des Café Löffel und als jahrelanger Vorsitzender
der Sozialstation St. Vinzenz, des Caritasverbands LahrEttenheim, der Altenhilfe der
Erzdiözese Freiburg und der Arbeitsgemeinschaft der Altenhilfe katholischer
Einrichtungen des Ortenaukreises. Sein Engagement für Drogenabhängige führte ihn
auch an Grenzen. Legendär war sein technisches Geschick, sodass er als „Praktiker des
christlichen Glaubens“ bezeichnet wurde. Seinen Ruhestand verbrachte er ab 1998 in
Lahr und ab 2003 als Hausgeistlicher auf dem Abtsberg in Gengenbach. Die letzten
Jahre lebte er im Domizil Kursana in Friesenheim. Möge er nun schauen, was er in
seinem priesterlichen Dienst durch Wort und Tat verkündet hat.
Für das Dekanat Lahr
und die Kirchengemeinde An der Schutter
Dr. Johannes Mette, Pfarrer und Dekan
Evi Schmidt, Dekanatsratsvorsitzende
Stefan Allgaier, PGRVorsitzender
Für seine Angehörigen
Ursula Mark, Schwester
Das Requiem ist am Freitag, 28. Juni 2024, um 14 Uhr in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
in FriesenheimSchuttern. Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, 3. Juli 2024, um 14 Uhr
auf dem oberen Friedhof in SchrambergTennenbronn statt.
Anstatt Blumen bitten wir um eine Spende an das Café Löffel,
IBAN DE71 6645 005076 1258 40, Stichwort: Pfarrer Schäufele.
Traueradresse: Bestattungen Bolz, Pfarrer Schäuble, Friedhofstraße 35, 77933 Lahr
Alle vorhandenen Kondolenzen werden angezeigt.
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