Gertrud Fischer
30. Dezember 1934 - 4. April 2020
Veröffentlicht: 11.05.2020 -
Badische Zeitung
Veröffentlicht: 11.05.2020 -
Badische Zeitung
Begrenzt ist das Leben, doch unendlich die Erinnerung.
Dankbares Erinnern und schmerzliches Vermissen
stehen am Ende einer schönen Zeit.
Gertrud Fischer
* 30. 12. 1934 † 4. 4. 2020
Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg kam Frau Fischer als 13-jährige in das
St. Josefshaus in Herten. Sie besuchte die Karl-Rolfus-Schule und nahm dann
ihr arbeitsreiches Berufsleben in der Wäscherei auf.
Das Bernhardshaus war ihr Zuhause und sie war die „kleine“ Frau, die den
Heimleitungen über viele Jahre deutlich machte, was für Bewohner des
St. Josefshauses wichtig ist. Stürmisch klingelte sie am Bürohaus und in
allen Köpfen entstand der Name „Gertrud“ und ein Lächeln. Wer Zeit hatte,
begrüßte sie an der Tür, nahm ihre Mitbringsel entgegen und bekam eine
Einweisung, worauf denn so zu achten sei.
Über 25 Jahre war Gertrud Fischer Mitglied der Guggenmusik Blächquäler
in Herten. Wenn irgendwo Musik lief oder gesungen wurde, war sie sofort
textsicher mit von der Partie.
2012 entschied Gertrud, dass auch ältere Menschen mit Behinderungen noch
mal umziehen dürfen und war entscheidende Initiatorin des Umzuges in die
Wohnanlage Wiesental. Auch dort bereicherte sie mit ihrer konsequenten
Herzenswärme ihr Umfeld.
Liebe Gertrud, hin und wieder wird einer von uns deine Klingel betätigen,
um an dich zu erinnern. Uns als Gemeinschaft wirst du fehlen.
St. Josefshaus Herten
Birgit Ackermann
Vorstand
Anna Obergfell
Heimbeirätin
Die Urnenbestattung fand aus gegebenem Anlass im kleinen Kreis auf dem
St. Josefshaus Friedhof in Herten statt.
Alle vorhandenen Kondolenzen werden angezeigt.
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