Dr. Volker Watzka

8. Mai 1938 - 5. Februar 2025

Veröffentlicht: 08.02.2025 -
Badische Zeitung

<p>Der Landkreis Emmendingen trauert um</p><p>Dr. Volker Watzka<br />Landrat des Landkreises Emmendingen 1983 – 2003<br />der am 5. Februar 2025 im Alter von 86 Jahren verstorben ist.<br />Mit seinem Tod verlieren wir eine Persönlichkeit, die den Landkreis Emmendingen<br />über drei Jahrzehnte hinweg geprägt hat. 1973 begann Dr. Volker Watzka seine<br />Tätigkeit im Landratsamt als Erster Landesbeamter und Stellvertreter des Landrats.<br />1983 wurde er zum Landrat des Landkreises Emmendingen gewählt und 1991 und<br />1999 vom Kreistag im Amt bestätigt. Mit Erreichen der Altersgrenze schied er<br />2003 mit 65 Jahren aus dem Amt.<br />In seiner 20-jährigen Amtszeit hat Dr. Volker Watzka viele Entwicklungen geprägt<br />und mit Kompetenz, Weitsicht und Leidenschaft Entscheidungen für die Menschen<br />im Landkreis Emmendingen getroffen, die bis heute wirken.<br />Ein herausragendes Thema seiner Amtszeit war die Abfallwirtschaft mit der<br />kreisweiten Einrichtung von Recyclinghöfen und Grünschnittplätzen sowie –<br />gemeinsam mit dem Ortenaukreis – die Umwandlung der Deponie Kahlenberg<br />zu einer modernen mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage. In enger<br />Zusammenarbeit mit der Stadt Freiburg und dem Landkreis BreisgauHochschwarzwald erfolgte 1991 die Einführung der Regio-Karte. Mit der<br />Umsetzung des Projekts Breisgau-S-Bahn 2005 wurde die Elztalbahn modernisiert<br />und das Angebot ausgeweitet. In seine Amtszeit fielen die Sanierung und der<br />Ausbau des Berufsschulzentrums Waldkirch. Mit Erfolg setzte er sich für den Erhalt<br />des Kreiskrankenhauses Emmendingen in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft<br />des Landkreises ein. Mit großer Leidenschaft förderte Dr. Volker Watzka den<br />deutsch-israelischen Schüleraustausch und die Beziehungen zum Landkreis Drom<br />Hasharon in Israel.<br />Mit seiner ausgleichenden Art und seinem kooperativen Führungsstil prägte er<br />die Sitzungen des Kreistags. Für die Beschäftigten im Landratsamt war er ein<br />nahbarer und anerkannter Vorgesetzter. Mit den Menschen im Landkreis, ihren<br />Anliegen und Interessen, fühlte er sich stets verbunden; seine Weggefährten und<br />Gesprächspartner schätzten seine zugewandte und humorvolle Art.<br />Kreistag und Verwaltung des Landkreises danken ihm für seinen jahrzehntelangen,<br />herausragenden Einsatz und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.<br />Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie.<br />Emmendingen, 7. Februar 2025 Hanno Hurth<br />Landrat des Landkreises Emmendingen</p>

Der Landkreis Emmendingen trauert um

Dr. Volker Watzka
Landrat des Landkreises Emmendingen 1983 – 2003
der am 5. Februar 2025 im Alter von 86 Jahren verstorben ist.
Mit seinem Tod verlieren wir eine Persönlichkeit, die den Landkreis Emmendingen
über drei Jahrzehnte hinweg geprägt hat. 1973 begann Dr. Volker Watzka seine
Tätigkeit im Landratsamt als Erster Landesbeamter und Stellvertreter des Landrats.
1983 wurde er zum Landrat des Landkreises Emmendingen gewählt und 1991 und
1999 vom Kreistag im Amt bestätigt. Mit Erreichen der Altersgrenze schied er
2003 mit 65 Jahren aus dem Amt.
In seiner 20-jährigen Amtszeit hat Dr. Volker Watzka viele Entwicklungen geprägt
und mit Kompetenz, Weitsicht und Leidenschaft Entscheidungen für die Menschen
im Landkreis Emmendingen getroffen, die bis heute wirken.
Ein herausragendes Thema seiner Amtszeit war die Abfallwirtschaft mit der
kreisweiten Einrichtung von Recyclinghöfen und Grünschnittplätzen sowie –
gemeinsam mit dem Ortenaukreis – die Umwandlung der Deponie Kahlenberg
zu einer modernen mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage. In enger
Zusammenarbeit mit der Stadt Freiburg und dem Landkreis BreisgauHochschwarzwald erfolgte 1991 die Einführung der Regio-Karte. Mit der
Umsetzung des Projekts Breisgau-S-Bahn 2005 wurde die Elztalbahn modernisiert
und das Angebot ausgeweitet. In seine Amtszeit fielen die Sanierung und der
Ausbau des Berufsschulzentrums Waldkirch. Mit Erfolg setzte er sich für den Erhalt
des Kreiskrankenhauses Emmendingen in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft
des Landkreises ein. Mit großer Leidenschaft förderte Dr. Volker Watzka den
deutsch-israelischen Schüleraustausch und die Beziehungen zum Landkreis Drom
Hasharon in Israel.
Mit seiner ausgleichenden Art und seinem kooperativen Führungsstil prägte er
die Sitzungen des Kreistags. Für die Beschäftigten im Landratsamt war er ein
nahbarer und anerkannter Vorgesetzter. Mit den Menschen im Landkreis, ihren
Anliegen und Interessen, fühlte er sich stets verbunden; seine Weggefährten und
Gesprächspartner schätzten seine zugewandte und humorvolle Art.
Kreistag und Verwaltung des Landkreises danken ihm für seinen jahrzehntelangen,
herausragenden Einsatz und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie.
Emmendingen, 7. Februar 2025 Hanno Hurth
Landrat des Landkreises Emmendingen

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