Eberhard Schockenhoff

Veröffentlicht: 01.08.2020 -
Badische Zeitung

<p>Meine Zeit steht in Deinen Händen.<br />Wir sind überwältigt von der Anteilnahme, die wir beim Abschied<br />unseres Bruders, Schwagers und Onkels</p><p>Eberhard Schockenhoff<br />erfahren durften.<br />Besonderer Dank gilt Professor Beck und den Ärzten und Pflegekräften der NeuroChirurgischen Intensivstation, die das medizinisch Mögliche für Eberhard getan,<br />uns aber auch einen würdevollen Abschied von ihm ermöglicht haben.<br />Eberhards langjähriger Sekretärin Melanie Dotzauer und allen Mitarbeitern<br />seines Lehrstuhls sowie Münsterpfarrer Christoph Neubrand danken wir für<br />Vorbereitung und Organisation des Requiems, Pfarrer Lukas Wehrle und allen<br />Beteiligten der Gemeinde Sölden für die Organisation der Beisetzung.<br />Allen Freunden und Bekannten aus Sölden und St. Ulrich, die Eberhard auf den<br />Friedhof begleitet haben, danken wir für ihren Trost.<br />Besonderer Dank gilt Oliver Merkelbach, Prof. Klaus Baumann, Jörg Schwab und<br />Miriam Schuler, die das Requiem und die Beisetzungsfeier so würdevoll gestaltet haben.<br />Eberhard fehlt uns sehr, aber wir fühlen uns ihm nahe und verbunden im Glauben<br />an die Auferstehung.<br />Martin und Johannes Schockenhoff mit Familien</p>

Meine Zeit steht in Deinen Händen.
Wir sind überwältigt von der Anteilnahme, die wir beim Abschied
unseres Bruders, Schwagers und Onkels

Eberhard Schockenhoff
erfahren durften.
Besonderer Dank gilt Professor Beck und den Ärzten und Pflegekräften der NeuroChirurgischen Intensivstation, die das medizinisch Mögliche für Eberhard getan,
uns aber auch einen würdevollen Abschied von ihm ermöglicht haben.
Eberhards langjähriger Sekretärin Melanie Dotzauer und allen Mitarbeitern
seines Lehrstuhls sowie Münsterpfarrer Christoph Neubrand danken wir für
Vorbereitung und Organisation des Requiems, Pfarrer Lukas Wehrle und allen
Beteiligten der Gemeinde Sölden für die Organisation der Beisetzung.
Allen Freunden und Bekannten aus Sölden und St. Ulrich, die Eberhard auf den
Friedhof begleitet haben, danken wir für ihren Trost.
Besonderer Dank gilt Oliver Merkelbach, Prof. Klaus Baumann, Jörg Schwab und
Miriam Schuler, die das Requiem und die Beisetzungsfeier so würdevoll gestaltet haben.
Eberhard fehlt uns sehr, aber wir fühlen uns ihm nahe und verbunden im Glauben
an die Auferstehung.
Martin und Johannes Schockenhoff mit Familien

Strand
<p>Anlässlich des Todes unseres geschätzten Stiftungsrats-Mitgliedes</p><p>Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff<br />trauern wir und gedenken seiner dankbar als eines unerschrockenen Aufklärers<br />im Dienste seines christlichen Ethos.</p><p>SAPERE AUDE!</p><p>Die Mitglieder der<br />Immanuel-Kant-Stiftung – Europas Erbe als Auftrag<br />Freiburger Stiftung zur Förderung eines kantischen Weltbürger-Ethos</p> <p>Wir vermissen so schmerzlich unseren gemeinsamen Lebensfreund<br />Eberhard. 1994 hat alles begonnen. Wir waren Jugendliche und<br />Ministranten in Sölden. Eberhard war unsere Kirche vor Ort, bis heute.<br />Er hat uns inspiriert, gefördert, Denk- und Glaubenswelten eröffnet.<br />Wir haben gemeinsam unsere Freizeit verbracht: Berggipfel erklommen, uns mit Kunst und vielem mehr befasst, Konzerte genossen und<br />großartige Feste gefeiert. Eberhard hat unsere Familien als Priester<br />begleitet, in glücklichen und tief traurigen Stunden. Das verbindende<br />Band war stets unser Glaube und die Freundschaft. Eberhard hat so<br />unendlich viel Energie und Empathie in unsere Freundschaft investiert.<br />Eberhard war uns ein großartiger Freund mit väterlichen Zügen.<br />Hierfür sind wir ihm zeitlebens dankbar.<br />In unseren Herzen bleiben wir immer Freunde:<br />Sonja und Jochen Andruschak, Sarah Brickmann, Lidia und Martin<br />Keller, Marlene, Friederike und Martin Uhl, Dominic Weber mit<br />unseren Familien, Markus Ziegler und allen, die wie wir empfinden<br />und Eberhard ihren Freund nennen durften.</p> <p>Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;<br />doch am größten unter ihnen ist die Liebe.<br />1 Kor. 13,13</p><p>Am 18. Juli 2020 hat Gott, der Schöpfer und Vollender unseres Lebens,</p><p>Professor</p><p>Dr. Eberhard Schockenhoff<br />zu sich in die ewige Heimat gerufen.<br />Geboren 1953 in Stuttgart studierte Eberhard Schockenhoff Theologie in Tübingen und Rom<br />und wurde dort 1978 zum Priester geweiht. Nach der Promotion 1986 war er an der<br />Katholisch-Theologischen Fakultät Tübingen als Assistent Walter Kaspers tätig und habilitierte sich im Jahr 1989. 1990 erfolgte seine Berufung zum Professor für Moraltheologie an<br />die Universität Regensburg. Seit 1994 lehrte er schließlich bis zuletzt als Professor für<br />Moraltheologie an der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität. Im Jahr 2001<br />berief ihn das Bundeskabinett als Mitglied in den nationalen Ethikrat, von 2008 bis 2016<br />gehörte er dem Nachfolgegremium „Deutscher Ethikrat“ an.<br />Wissenschaftlichkeit, der Ethos einer kritischen Zeitgenossenschaft und zugleich Kirch­lich­<br />keit zeichneten seine Haltung und sein Wirken aus. Seine Forschungen fokussierten auf<br />Fragen der Bioethik und der medizinischen Ethik, Begründungsfragen der Ethik und<br />Friedens­ethik. Als Hochschullehrer wie als Theologe prägte er zahlreiche Theologinnen und<br />Theologen: Seine Veröffentlichungen zählen zu Standardwerken der Moraltheologie.<br />Weit über die Hochschule und die wissenschaftliche Theologie hinaus verkörperte Eberhard<br />Schockenhoff die authentische, ruhige und zugleich entschiedene Stimme der Moraltheologie. In politischen, kirchlichen und gesellschaftlichen Diskussionen und Fragen vertrat er<br />authentisch, ruhig und entschiedenen zentrale Standpunkte christlich begründeter Ethik.<br />Auch als Person des öffentlichen Lebens blieb er immer auch ­Priester und Seelsorger; so<br />war er im gemeindlichen Leben in seiner Wohnortseel­sorgeeinheit Batzenberg – Obere<br />Möhlin fest eingebunden. Zudem wirkte er als Präfekt der Universitätskirche. Häufig hielt<br />er auch Vorträge bei den Bildungswerken in der ganzen Erzdiözese und weit darüber<br />­hinaus.<br />In großer Dankbarkeit erinnern wir uns an sein fruchtbares Wirken als wissenschaft­licher<br />Lehrer, als Priester und als kritische Stimme in aktuellen gesellschaftlichen und politischen<br />Themen. Wir bitten alle, die ihm verbunden waren, um ihr Gedenken im Gebet.<br />Für die Erzdiözese Freiburg<br />Christian Würtz, Weihbischof<br />Bischofsvikar für Hochschulen<br />Das Requiem findet am Freitag, 24. Juli 2020, um 16.00 Uhr im Münster ULF in ­Freiburg<br />statt. Das Requiem wird als Livestream unter www.ebfr.de übertragen. Der Verstorbene<br />wird im Familienkreis beigesetzt.</p>
Begleitet von:

Horizonte auf der Haid

Haierweg 23 A, 79114 Freiburg
http://horizonte-bestattungen.de/
Horizonte auf der Haid logo

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