Peter Strunk Prof. Dr. med.

24. Dezember 1929 - 31. August 2020

Veröffentlicht: 05.09.2020 -
Badische Zeitung

<p>Wir trauern um Herrn</p><p>Professor Dr. med.<br />Peter Strunk<br />24. 12. 1929 – 31. 8. 2020</p><p>Herr Professor Strunk hat die Kinder- und Jugendpsychiatrie<br />als neue medizinische Disziplin in den 1960er Jahren<br />mitbegründet und das erste deutschsprachige Lehrbuch<br />mit­verfasst. Er gründete die Abteilung für Kinder- und<br />­Jugendpsychiatrie der Universität Freiburg und führte sie als<br />Ärztlicher Direktor bis 1994. Im Zentrum seines Handelns<br />stand das Kind und seine Familie. Die Integration des<br />­psychodynamischen Denkens in die ärztliche Tätigkeit war<br />ein Herzstück seiner Arbeit. Mit großer Offenheit integrierte<br />er neue Therapieansätze und verstand es, multiperspek­tivisch<br />zu arbeiten. Als Hochschullehrer bildete er viele Fachärzte<br />und Psychotherapeuten aus und begeisterte die Studierenden<br />für sein Fachgebiet. Er gründete die Freiburger Vereinigung<br />zur Hilfe für psychisch kranke Kinder und ­Jugendliche mit<br />heute über 100 Mitgliedern. Als hin­gebungsvoller Arzt,<br />­Wissenschaftler und Lehrer bleibt er mit seinem Kenntnisreichtum, seiner Menschlichkeit und seinem rheinischen<br />­Humor in unserer dankbaren Erinnerung.<br />Der Vorstand der Freiburger Vereinigung zur Hilfe<br />für psychisch kranke Kinder und Jugendliche<br />und viele ehemalige MitarbeiterInnen<br />der Freiburger Universitätsklinik</p>

Wir trauern um Herrn

Professor Dr. med.
Peter Strunk
24. 12. 1929 – 31. 8. 2020

Herr Professor Strunk hat die Kinder- und Jugendpsychiatrie
als neue medizinische Disziplin in den 1960er Jahren
mitbegründet und das erste deutschsprachige Lehrbuch
mit­verfasst. Er gründete die Abteilung für Kinder- und
­Jugendpsychiatrie der Universität Freiburg und führte sie als
Ärztlicher Direktor bis 1994. Im Zentrum seines Handelns
stand das Kind und seine Familie. Die Integration des
­psychodynamischen Denkens in die ärztliche Tätigkeit war
ein Herzstück seiner Arbeit. Mit großer Offenheit integrierte
er neue Therapieansätze und verstand es, multiperspek­tivisch
zu arbeiten. Als Hochschullehrer bildete er viele Fachärzte
und Psychotherapeuten aus und begeisterte die Studierenden
für sein Fachgebiet. Er gründete die Freiburger Vereinigung
zur Hilfe für psychisch kranke Kinder und ­Jugendliche mit
heute über 100 Mitgliedern. Als hin­gebungsvoller Arzt,
­Wissenschaftler und Lehrer bleibt er mit seinem Kenntnisreichtum, seiner Menschlichkeit und seinem rheinischen
­Humor in unserer dankbaren Erinnerung.
Der Vorstand der Freiburger Vereinigung zur Hilfe
für psychisch kranke Kinder und Jugendliche
und viele ehemalige MitarbeiterInnen
der Freiburger Universitätsklinik

Strand

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