Prof.Dr. Herbert Vorgrimler

4. Januar 1929 - 12. September 2014

Veröffentlicht: 16.09.2014 -
Badische Zeitung

<p>Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen.<br />Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt:<br />Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?<br />Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe,<br />komme ich wieder und werde euch zu mir holen,<br />damit auch ihr dort seid, wo ich bin.<br />Joh 14,2-3<br />Am Freitag, 12.09.2014, starb</p><p>Dr. theol. Herbert Vorgrimler<br />Prof. em. der Dogmatik<br />an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster<br />geb. 4. Januar 1929 – gest. 12. September 2014<br />Nach seinem Studium der Theologie und Philosophie in Freiburg i.Br. und Innsbruck empfing er am 22. März 1953 die Priesterweihe.<br />1958 folgten die Promotion bei Karl Rahner im Fach Dogmatik und lange Jahre enger Zusammenarbeit mit seinem Lehrer und Freund.<br />Er wirkte entscheidend bei der Erstellung des Lexikons für Theologie und Kirche sowie eines Kommentars zu den Dokumenten des II.<br />Vatikanischen Konzils mit. Weitere theologische Bücher mit mehreren Auflagen folgten. Seine unermüdliche Arbeit in der Theologie<br />galt dem Anliegen, die Gottesfrage in einer für den heutigen Menschen verständlichen und überzeugenden Sprache zu erörtern.<br />Von 1972-94 lehrte er als Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. In all<br />seinem Wirken stand der Dialog für ihn im Vordergrund, Dialog mit Blick auf den Menschen, Dialog mit Blick auf eine sich wandelnde<br />und zugleich bleibende Kirche.<br />Nach seiner Emeritierung wurde er zum Rektor der Kapelle im Clemenshospital Münster ernannt und engagierte sich hier vor allem als<br />tiefgläubiger und menschenfreundlicher Krankenhausseelsorger. Auch in diesem Engagement erwies er sich vielen Suchenden und<br />Fragenden als ein offener, barmherziger und zugewandter Begleiter. Die Feier der Eucharistie für den Konvent der<br />Clemensschwestern und der Krankenhausgemeinschaft war ihm ein sehr großes Anliegen.<br />Der lebendige Gott schenke ihm im Haus seines Vaters den Platz, den er für ihn vorbereitet hat.<br />48341 Altenberge, im September 2014<br />Schwester Marianne Candels für die Clemensschwestern<br />Matthias Vollmer, Freund und Schüler<br />Wilhelm Lohle, Freund und Pfarrer<br />Die Eucharistiefeier findet statt am Freitag, dem 19. September 2014, um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist in<br />Altenberge; anschließend ist die Beerdigung von der Friedhofskapelle Altenberge aus.</p>

Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen.
Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt:
Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?
Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe,
komme ich wieder und werde euch zu mir holen,
damit auch ihr dort seid, wo ich bin.
Joh 14,2-3
Am Freitag, 12.09.2014, starb

Dr. theol. Herbert Vorgrimler
Prof. em. der Dogmatik
an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
geb. 4. Januar 1929 – gest. 12. September 2014
Nach seinem Studium der Theologie und Philosophie in Freiburg i.Br. und Innsbruck empfing er am 22. März 1953 die Priesterweihe.
1958 folgten die Promotion bei Karl Rahner im Fach Dogmatik und lange Jahre enger Zusammenarbeit mit seinem Lehrer und Freund.
Er wirkte entscheidend bei der Erstellung des Lexikons für Theologie und Kirche sowie eines Kommentars zu den Dokumenten des II.
Vatikanischen Konzils mit. Weitere theologische Bücher mit mehreren Auflagen folgten. Seine unermüdliche Arbeit in der Theologie
galt dem Anliegen, die Gottesfrage in einer für den heutigen Menschen verständlichen und überzeugenden Sprache zu erörtern.
Von 1972-94 lehrte er als Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. In all
seinem Wirken stand der Dialog für ihn im Vordergrund, Dialog mit Blick auf den Menschen, Dialog mit Blick auf eine sich wandelnde
und zugleich bleibende Kirche.
Nach seiner Emeritierung wurde er zum Rektor der Kapelle im Clemenshospital Münster ernannt und engagierte sich hier vor allem als
tiefgläubiger und menschenfreundlicher Krankenhausseelsorger. Auch in diesem Engagement erwies er sich vielen Suchenden und
Fragenden als ein offener, barmherziger und zugewandter Begleiter. Die Feier der Eucharistie für den Konvent der
Clemensschwestern und der Krankenhausgemeinschaft war ihm ein sehr großes Anliegen.
Der lebendige Gott schenke ihm im Haus seines Vaters den Platz, den er für ihn vorbereitet hat.
48341 Altenberge, im September 2014
Schwester Marianne Candels für die Clemensschwestern
Matthias Vollmer, Freund und Schüler
Wilhelm Lohle, Freund und Pfarrer
Die Eucharistiefeier findet statt am Freitag, dem 19. September 2014, um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist in
Altenberge; anschließend ist die Beerdigung von der Friedhofskapelle Altenberge aus.

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