Dr. Peter Walter

This was published in the following publications on 27.08.2019:
Badische Zeitung

<p>Ich bin die Auferstehung und das Leben<br />Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt<br />Joh 11,25)</p><p>Am 21. August 2019 hat Gott, der Schöpfer und Vollender unseres Lebens</p><p>Professor i.R.</p><p>Dr. Peter Walter<br />zu sich in die ewige Heimat gerufen.<br />Peter Walter wurde am 4. April 1950 in Bingen-Büdesheim geboren. Nach seinem Studium<br />der Philosophie und Theologie in Mainz und Rom wurde er am 10. Oktober 1975 durch<br />Hermann Kardinal Volk in Rom zum Priester geweiht. Nach seinem Promotionsstudium und<br />seiner Promotion zum Dr. Theol. an der Theologischen Fakultät der Päpstlichen Universität<br />Gregoriana in Rom im Jahr 1980 wirkte er als Kaplan in Seligenstadt/Hess. und ein Jahr<br />später als Bischöflicher Kaplan in Mainz bei den Bischöfen Hermann Kardinal Volk und Karl<br />Lehmann. 1984 begann er seine Habilitationsschrift in Tübingen, wo er nach deren<br />Anschluss seinen zum Bischof ernannten Betreuer Walter Kasper ein Jahr lang vertrat. Im<br />Jahr 1990 wurde er zum Ordinarius für Dogmatik an die Theologische Fakultät der<br />Albert-Ludwigs-Universität Freiburg berufen. Hier wirkte er 25 Jahre lang als Universitäts-Professor für Dogmatik und zugleich als Direktor des Arbeitsbereichs Quellenkunde der<br />Theologie des Mittelalters (Raimundus-Lullus-Institut).<br />Als angesehener und immens produktiver Lehrer der Theologie prägte er durch sein Vorbild<br />zahlreiche Theologinnen und Theologen, von denen viele seine Inspiration in Wissenschaft,<br />Kirche und Gesellschaft weitertragen. Seine Forschungsschwerpunkte waren theologische<br />Hermeneutik sowie Theologiegeschichte des Mittelalters und der Neuzeit. Besonders engagierte er sich für die Ökumene. Er war Mitglied des Ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen (seit 1991) und Vertreter der römisch-katholischen Theologie in der Kammer für Theologie der EKD (2002 – 2015). Er war Berater der Kommission<br />für Glaubensfragen der Deutschen Bischofskonferenz (2001 – 2016), Präsidenten der Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte (2005 – 2017), Vorsitzender der Gesellschaft<br />zur Herausgabe des Corpus Catholicum (seit 2014) und Mitglied des Vorstandes der<br />Görres-Gesellschaft (seit 2015). Als Gründungsmitglied des Vereins zur Förderung der Theologischen Fakultät setzte er sich für die Förderung Lehre und Forschung an der Theologischen Fakultät und den Gedankenaustausch zwischen der Fakultät und Vertretern von<br />Kirche, Politik, Wirtschaft und Kultur ein.<br />Peter Walter war immer auch Seelsorger, bis 2001 in seiner früheren Wohngemeinde in<br />March-Neuershausen, nach seinem Umzug nach Freiburg in den Pfarreien der Wiehre,<br />darüber hinaus seit 2006 bei den Elisabethschwestern in der Dreisamstraße. 2006 – 2012<br />war er Präfekt der Freiburger Universitätskirche.<br />In großer Dankbarkeit erinnern wir uns an sein fruchtbares Wirken als wissenschaftlicher<br />Lehrer und als Priester. Wir bitten alle, die ihm verbunden waren, um ihr Gedenken im<br />Gebet.<br />Für die Erzdiözese Freiburg<br />Erzbischof Stephan Burger<br />Der Gedenkgottesdienst findet am 27. August 2019 um 17.00 Uhr in der Kath. Pfarrkirche<br />St. Johann, Kirchstraße 4, 79100 Freiburg, statt. Das Requiem wird am 30. August 2019 um<br />11.00 Uhr in der Kath. Pfarrkirche St. Aureus und Justina in Bingen-Büdesheim,<br />Pfarrer-Michel-Str. 15, gefeiert. Anschließend ist die Beisetzung auf dem Friedhof in<br />Bingen-Büdesheim.</p>

Ich bin die Auferstehung und das Leben
Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt
Joh 11,25)

Am 21. August 2019 hat Gott, der Schöpfer und Vollender unseres Lebens

Professor i.R.

Dr. Peter Walter
zu sich in die ewige Heimat gerufen.
Peter Walter wurde am 4. April 1950 in Bingen-Büdesheim geboren. Nach seinem Studium
der Philosophie und Theologie in Mainz und Rom wurde er am 10. Oktober 1975 durch
Hermann Kardinal Volk in Rom zum Priester geweiht. Nach seinem Promotionsstudium und
seiner Promotion zum Dr. Theol. an der Theologischen Fakultät der Päpstlichen Universität
Gregoriana in Rom im Jahr 1980 wirkte er als Kaplan in Seligenstadt/Hess. und ein Jahr
später als Bischöflicher Kaplan in Mainz bei den Bischöfen Hermann Kardinal Volk und Karl
Lehmann. 1984 begann er seine Habilitationsschrift in Tübingen, wo er nach deren
Anschluss seinen zum Bischof ernannten Betreuer Walter Kasper ein Jahr lang vertrat. Im
Jahr 1990 wurde er zum Ordinarius für Dogmatik an die Theologische Fakultät der
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg berufen. Hier wirkte er 25 Jahre lang als Universitäts-Professor für Dogmatik und zugleich als Direktor des Arbeitsbereichs Quellenkunde der
Theologie des Mittelalters (Raimundus-Lullus-Institut).
Als angesehener und immens produktiver Lehrer der Theologie prägte er durch sein Vorbild
zahlreiche Theologinnen und Theologen, von denen viele seine Inspiration in Wissenschaft,
Kirche und Gesellschaft weitertragen. Seine Forschungsschwerpunkte waren theologische
Hermeneutik sowie Theologiegeschichte des Mittelalters und der Neuzeit. Besonders engagierte er sich für die Ökumene. Er war Mitglied des Ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen (seit 1991) und Vertreter der römisch-katholischen Theologie in der Kammer für Theologie der EKD (2002 – 2015). Er war Berater der Kommission
für Glaubensfragen der Deutschen Bischofskonferenz (2001 – 2016), Präsidenten der Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte (2005 – 2017), Vorsitzender der Gesellschaft
zur Herausgabe des Corpus Catholicum (seit 2014) und Mitglied des Vorstandes der
Görres-Gesellschaft (seit 2015). Als Gründungsmitglied des Vereins zur Förderung der Theologischen Fakultät setzte er sich für die Förderung Lehre und Forschung an der Theologischen Fakultät und den Gedankenaustausch zwischen der Fakultät und Vertretern von
Kirche, Politik, Wirtschaft und Kultur ein.
Peter Walter war immer auch Seelsorger, bis 2001 in seiner früheren Wohngemeinde in
March-Neuershausen, nach seinem Umzug nach Freiburg in den Pfarreien der Wiehre,
darüber hinaus seit 2006 bei den Elisabethschwestern in der Dreisamstraße. 2006 – 2012
war er Präfekt der Freiburger Universitätskirche.
In großer Dankbarkeit erinnern wir uns an sein fruchtbares Wirken als wissenschaftlicher
Lehrer und als Priester. Wir bitten alle, die ihm verbunden waren, um ihr Gedenken im
Gebet.
Für die Erzdiözese Freiburg
Erzbischof Stephan Burger
Der Gedenkgottesdienst findet am 27. August 2019 um 17.00 Uhr in der Kath. Pfarrkirche
St. Johann, Kirchstraße 4, 79100 Freiburg, statt. Das Requiem wird am 30. August 2019 um
11.00 Uhr in der Kath. Pfarrkirche St. Aureus und Justina in Bingen-Büdesheim,
Pfarrer-Michel-Str. 15, gefeiert. Anschließend ist die Beisetzung auf dem Friedhof in
Bingen-Büdesheim.

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