Josef Suschek

31 January 1936 - 1 June 2024

This was published in the following publications on 11.06.2024:
Badische Zeitung

<p>Diakon mit Leib und Seele<br />Der allmächtige Gott hat am 1. Juni 2024 seinen treuen Diener, Diakon i. R. Josef Suschek<br />im Alter von 88 Jahren in sein ewiges Reich gerufen.</p><p>Josef Suschek<br />* 31. 1. 1936</p><p>† 1. 6. 2024</p><p>Josef Suschek wurde am 31. Januar 1936 in Hindenburg/Oberschlesien, dem heutigen Zabrze, Polen, geboren.<br />Nach Abschluss der Schulzeit absolvierte Josef Suschek eine Ausbildung zum Fernmeldemechaniker bei der polnischen Staatsbahn in Kattowitz.<br />Er besuchte anschließend das Abendgymnasium und nahm ein Fernstudium am Technikum für Signal- und Fernmeldewesen in Gleiwitz auf.<br />Bis zu seiner Übersiedelung mit seiner Familie in die BRD nach Hagen in Westfalen im Dezember 1966 arbeitete er als technischer Bahnangestellter<br />bei der polnischen Staatsbahn. Im Juni 1967 nahm Josef Suschek seine Tätigkeit bei der Deutschen Bundesbahn auf und arbeitete bis zu seiner gesundheitsbedingten Versetzung in den Ruhestand im Jahr 1980 in verschiedenen Dienststellen bei der Bundesbahndirektion in Essen.<br />Der Ruhestand brachte auch eine räumliche Veränderung mit sich. Josef Suschek zog mit seiner Familie nach Denzlingen, wo sich Familienangehörige<br />bereits niedergelassen hatten.<br />Wie bereits in Hindenburg und Hagen engagierte sich Josef Suschek auch in seiner neuen Pfarrgemeinde in Denzlingen und übernahm zahlreiche<br />ehrenamtliche Dienste. Schon bald nach seinem Umzug nahm er mit dem Rückhalt seiner Frau Angela und seiner Tochter Beata die Ausbildung zum<br />Ständigen Diakon mit Zivilberuf auf und empfing am 23. November 1986 in Karlsruhe vom damaligen Erzbischof Dr. Oskar Saier die Diakonenweihe.<br />Die Einführung des Krankenhausbesuchsdienstes, die Betreuung der polnischen und russischen Migranten in den 1990er Jahren, Krankenbesuche,<br />Taufen, Beerdigungen, Trauungen, die Firmkatechese, die ökumenische Zusammenarbeit und nicht zuletzt zahllose Gespräche, gottesdienstliche Feiern<br />und die Sorge um die Alten, Kranken und Sterbenden haben das Leben und Wirken von Josef Suschek als Diakon in der Pfarrgemeinde St. Jakobus<br />geprägt und mehr als ausgefüllt. Ferner hat er den Caritasverband für den Landkreis Emmendingen 13 Jahre als Vorsitzender geleitet und in dieser<br />Funktion das Projekt für Langzeitarbeitslose, die ELREC Kombeg, heute bekannt als 48 Grad Süd mit gegründet. Der Bau der Seniorenwohnanlage<br />Bürkle-Bleiche in Emmendingen gehört ebenso zu einem weiteren Meilenstein seiner Arbeit im Caritasverband. Zum 1. Januar 2006 wurde Josef<br />Suschek von seinen Aufgaben als Diakon entpflichtet und unterstützte seither das Seelsorgeteam und die Menschen der Pfarrgemeinde St. Jakobus<br />nach Kräften weiter. Er hat seinen Dienst als Diakon sehr ernst genommen. Seine tiefe Gläubigkeit sowie die Bereitschaft, die eigene Person bei Bedarf<br />zurückzunehmen, zeichneten ihn aus. Seine Person und sein Wirken wurden von den Menschen sehr geschätzt und er war Vielen ein guter Freund<br />und treuer Wegbegleiter.<br />Am 1. Juni 2024 verstarb Josef Suschek, für alle unerwartet, nach einem erfüllten Leben und gestärkt mit dem Sakrament der Krankensalbung in<br />Begleitung seiner geliebten Frau und Partnerin Angela.<br />Der barmherzige Gott nehme ihn nun bei sich auf und vergelte ihm sein segensreiches Wirken für seine Familie, die Kirche und die vielen Menschen,<br />denen er sich zugewendet hat.<br />Den Angehörigen gilt unser tiefes Mitgefühl und wir wünschen ihnen allen viel Kraft und Gottes Segen.<br />Für die Kirchengemeinde An der Glotter<br />Für das Dekanat Endingen-Waldkirch<br />Nelson Ribeiro, Leitender Pfarrer<br />Dr. Stefan Meisert, Dekan<br />Dr. Andreas Härtel, Pfarrgemeinderatsvorsitzender Heidi Gagalik, Dekanatsratsvorsitzende</p><p>Für den Caritasverband Emmendingen<br />Rainer Leweling, Geschäftsführer</p><p>Das Requiem findet am Mittwoch, den 12. Juni 2024 um 13 Uhr in der St. Jakobuskirche in Denzlingen statt.</p>

Diakon mit Leib und Seele
Der allmächtige Gott hat am 1. Juni 2024 seinen treuen Diener, Diakon i. R. Josef Suschek
im Alter von 88 Jahren in sein ewiges Reich gerufen.

Josef Suschek
* 31. 1. 1936

† 1. 6. 2024

Josef Suschek wurde am 31. Januar 1936 in Hindenburg/Oberschlesien, dem heutigen Zabrze, Polen, geboren.
Nach Abschluss der Schulzeit absolvierte Josef Suschek eine Ausbildung zum Fernmeldemechaniker bei der polnischen Staatsbahn in Kattowitz.
Er besuchte anschließend das Abendgymnasium und nahm ein Fernstudium am Technikum für Signal- und Fernmeldewesen in Gleiwitz auf.
Bis zu seiner Übersiedelung mit seiner Familie in die BRD nach Hagen in Westfalen im Dezember 1966 arbeitete er als technischer Bahnangestellter
bei der polnischen Staatsbahn. Im Juni 1967 nahm Josef Suschek seine Tätigkeit bei der Deutschen Bundesbahn auf und arbeitete bis zu seiner gesundheitsbedingten Versetzung in den Ruhestand im Jahr 1980 in verschiedenen Dienststellen bei der Bundesbahndirektion in Essen.
Der Ruhestand brachte auch eine räumliche Veränderung mit sich. Josef Suschek zog mit seiner Familie nach Denzlingen, wo sich Familienangehörige
bereits niedergelassen hatten.
Wie bereits in Hindenburg und Hagen engagierte sich Josef Suschek auch in seiner neuen Pfarrgemeinde in Denzlingen und übernahm zahlreiche
ehrenamtliche Dienste. Schon bald nach seinem Umzug nahm er mit dem Rückhalt seiner Frau Angela und seiner Tochter Beata die Ausbildung zum
Ständigen Diakon mit Zivilberuf auf und empfing am 23. November 1986 in Karlsruhe vom damaligen Erzbischof Dr. Oskar Saier die Diakonenweihe.
Die Einführung des Krankenhausbesuchsdienstes, die Betreuung der polnischen und russischen Migranten in den 1990er Jahren, Krankenbesuche,
Taufen, Beerdigungen, Trauungen, die Firmkatechese, die ökumenische Zusammenarbeit und nicht zuletzt zahllose Gespräche, gottesdienstliche Feiern
und die Sorge um die Alten, Kranken und Sterbenden haben das Leben und Wirken von Josef Suschek als Diakon in der Pfarrgemeinde St. Jakobus
geprägt und mehr als ausgefüllt. Ferner hat er den Caritasverband für den Landkreis Emmendingen 13 Jahre als Vorsitzender geleitet und in dieser
Funktion das Projekt für Langzeitarbeitslose, die ELREC Kombeg, heute bekannt als 48 Grad Süd mit gegründet. Der Bau der Seniorenwohnanlage
Bürkle-Bleiche in Emmendingen gehört ebenso zu einem weiteren Meilenstein seiner Arbeit im Caritasverband. Zum 1. Januar 2006 wurde Josef
Suschek von seinen Aufgaben als Diakon entpflichtet und unterstützte seither das Seelsorgeteam und die Menschen der Pfarrgemeinde St. Jakobus
nach Kräften weiter. Er hat seinen Dienst als Diakon sehr ernst genommen. Seine tiefe Gläubigkeit sowie die Bereitschaft, die eigene Person bei Bedarf
zurückzunehmen, zeichneten ihn aus. Seine Person und sein Wirken wurden von den Menschen sehr geschätzt und er war Vielen ein guter Freund
und treuer Wegbegleiter.
Am 1. Juni 2024 verstarb Josef Suschek, für alle unerwartet, nach einem erfüllten Leben und gestärkt mit dem Sakrament der Krankensalbung in
Begleitung seiner geliebten Frau und Partnerin Angela.
Der barmherzige Gott nehme ihn nun bei sich auf und vergelte ihm sein segensreiches Wirken für seine Familie, die Kirche und die vielen Menschen,
denen er sich zugewendet hat.
Den Angehörigen gilt unser tiefes Mitgefühl und wir wünschen ihnen allen viel Kraft und Gottes Segen.
Für die Kirchengemeinde An der Glotter
Für das Dekanat Endingen-Waldkirch
Nelson Ribeiro, Leitender Pfarrer
Dr. Stefan Meisert, Dekan
Dr. Andreas Härtel, Pfarrgemeinderatsvorsitzender Heidi Gagalik, Dekanatsratsvorsitzende

Für den Caritasverband Emmendingen
Rainer Leweling, Geschäftsführer

Das Requiem findet am Mittwoch, den 12. Juni 2024 um 13 Uhr in der St. Jakobuskirche in Denzlingen statt.

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