Walter Scheel

This was published in the following publications on 03.09.2016:
Badische Zeitung

<p>Am 24. August 2016 verließ uns mein geliebter Ehemann für immer – erlöst von einem langen Leiden –<br />nach einem reich erfüllten, langen Leben.</p><p>Walter Scheel<br />* 8. 7. 1919 † 24. 8. 2016</p><p>Danke von Herzen für die große Anteilnahme so vieler<br />Bürger – es macht den Schmerz ein bisschen erträglicher.<br />Ruhe in verdientem Frieden - Gott segne dich.<br />In großer Dankbarkeit und Liebe<br />Deine Barbara</p>

Am 24. August 2016 verließ uns mein geliebter Ehemann für immer – erlöst von einem langen Leiden –
nach einem reich erfüllten, langen Leben.

Walter Scheel
* 8. 7. 1919 † 24. 8. 2016

Danke von Herzen für die große Anteilnahme so vieler
Bürger – es macht den Schmerz ein bisschen erträglicher.
Ruhe in verdientem Frieden - Gott segne dich.
In großer Dankbarkeit und Liebe
Deine Barbara

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<p>Die Deutsch-Chinesische Gesellschaft StaufenBreisgau e.V. trauert um ihr Ehrenmitglied</p><p>Herrn Bundespräsident a.D.<br />Walter Scheel<br />Walter Scheel war von 1969 – 1974 Bundesminister des<br />Auswärtigen und unterzeichnete in dieser Funktion am<br />11. Oktober 1972 in Beijing das Protokoll über die Aufnahme<br />diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik<br />Deutschland und der Volksrepublik China. Er legte damit die<br />Grundlage für die heutige Freundschaft und den kulturellen und<br />wirtschaftlichen Austausch zwischen beiden Nationen.<br />In Würdigung dieser Verdienste wurde ihm von der<br />Deutsch-Chinesischen Gesellschaft Staufen-Breisgau e.V. im<br />Dezember 2015 die Ehrenmitgliedschaft verliehen.<br />Wir verlieren mit Walter Scheel eine herausragende<br />Persönlichkeit, die sich um die Deutsch-Chinesische Freundschaft verdient gemacht hat.<br />Unsere Anteilnahme gilt seiner Gattin Frau Barbara Scheel.</p><p>Für den Vorstand der DCG Staufen-Breisgau e.V.<br />Jürgen Eberbach / Liu Xiaoling</p> <p>Nachruf<br />Die Stadt Bad Krozingen trauert um<br />den bedeutendsten Bürger der Stadt,</p><p>Herrn Bundespräsident a.D.</p><p>Walter Scheel<br />der am 24. August 2016 im Alter von 97 Jahren verstorben ist.<br />Herr Scheel war von 1961 bis 1966 Bundesminister für<br />wirtschaftliche Zusammenarbeit. Von 1969 bis 1974 hatte er<br />das Amt des Bundesaußenministers und Vizekanzlers inne<br />und von 1974 bis 1979 war er Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Seit 2009 war Walter Scheel Bürger der<br />Stadt Bad Krozingen, wo er auch sein Büro hatte.<br />Wir verlieren mit Walter Scheel eine herausragende Persönlichkeit und einen hochgeschätzten Bürger.<br />Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Barbara Scheel sowie den<br />Angehörigen.<br />Die Stadt Bad Krozingen wird Herrn Bundespräsident a.D.<br />Walter Scheel ein ehrendes Andenken bewahren.<br />Bad Krozingen, den 25. August 2016<br />Volker Kieber<br />Bürgermeister</p> <p>Die Freien Demokraten des Kreisverbandes Breisgau-Hochschwarzwald trauern um den<br />Politiker und Menschen</p><p>Walter Scheel<br />Bundespräsident a. D.<br />1919 – 2016</p><p>Mit ihm als überzeugtem Liberalen, aufrechter Europäer und Mitgestalter einer neuen<br />Ostpolitik, verlieren wir einen bedeutenden Politiker, dem bis zuletzt das soziale<br />­Miteinander immer eine Herzensangelegenheit gewesen ist.<br />Über all die Jahre blieb er mit seiner FDP und seinem Altersruhesitz Bad Krozingen auf<br />das Engste verbunden.<br />„Demokratisch ist es, dem Anderen zuzuhören, seine Meinung zu erwägen, das, was<br />einem selbst einleuchtet, zu akzeptieren und gegen das Übrige, unter ständiger Wahrung<br />des Respektes vor der Person des Anderen, seine Gegenargumente hervorzubringen.“<br />In Dankbarkeit und enger Verbundenheit.<br />Vincenz Wissler<br />Vorsitzender des Kreisverbandes<br />Breisgau-Hochschwarzwald</p><p>Frank Martin<br />Vorsitzender des Stadtverbandes<br />Bad Krozingen</p> <p>Der Deutsche Bundestag trauert um</p><p>Walter Scheel<br />Bundespräsident 1974 –1979<br />Mitglied des Deutschen Bundestages 1953 –1974<br />Vizepräsident des Deutschen Bundestages 1967 –1969<br />Walter Scheel war ein leidenschaftlicher Parlamentarier und<br />herausragender Staatsmann, der durch sein vielfältiges Wirken und<br />seine zutiefst liberale Haltung die politische Kultur unseres Landes<br />maßgeblich geprägt hat.<br />Aufgrund seiner Persönlichkeit und seines langjährigen politischen Wirkens<br />als Abgeordneter auf kommunaler Ebene, auf Landes- und Bundesebene,<br />als Mitglied des Europäischen Parlaments, als Vizepräsident<br />des Deutschen Bundestages, als Bundesminister für wirtschaftliche<br />Zusammenarbeit und als Außenminister wurde er über alle Fraktionsgrenzen<br />hinweg geschätzt und geachtet.<br />Der Deutsche Bundestag gedenkt seiner in Dankbarkeit,<br />Respekt und Anerkennung.<br />Prof. Dr. Norbert Lammert<br />Präsident des Deutschen Bundestages</p> <p>Am 24. August 2016 verstarb im Alter von 97 Jahren</p><p>Walter Scheel<br />Bundespräsident a.D.<br />Bundesminister a.D.</p><p>Mit Altbundespräsident Walter Scheel verlieren wir eine hoch angesehene Persönlichkeit unseres Landes<br />und einen großen Politiker, der das politische Leben der Bundesrepublik Deutschland über viele Jahre<br />entscheidend geprägt hat. Er gehörte über zwei Jahrzehnte dem Deutschen Bundestag als Abgeordneter<br />an, bevor ihn sein politisches Engagement auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene bis ins höchste<br />Staatsamt führte.<br />1961 wurde Walter Scheel der erste Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Als Außen­<br />minister von 1969 bis 1974 war er der erste in diesem Amt, der im Jahre 1970 Israel besuchte. Ihm<br />ist es maßgeblich mit zu verdanken, dass unser Land in Europa und in der Welt in schwieriger Zeit an<br />Ansehen gewann. Er begleitete und unterstützte aus tiefer Überzeugung die Aufnahme Deutschlands in<br />die UNO ebenso wie die Ostverträge und die Ost- und Entspannungspolitik.<br />In seiner Amtszeit als vierter Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland von 1974 bis 1979 fand<br />Walter Scheel Mut zu klaren Worten, hatte aber auch ein feines Gespür für angebrachten Ausgleich. Mit<br />seiner ausgeprägten rhetorischen Gabe verlieh er dem Amt Würde und Autorität und vermochte es, den<br />Bürgerinnen und Bürgern Optimismus zu vermitteln, Zukunft zu gestalten. Dabei zeichneten ihn stets ein<br />ausgeprägtes Geschichtsbewusstsein und das Streben nach Wahrung der politischen Kultur aus.<br />Auch nach seiner Amtszeit blieb Walter Scheel noch lange gesellschaftlich aktiv und engagierte sich in<br />einer Vielzahl von Ehrenämtern und Gremien.<br />Walter Scheel hat sich als Mensch und Politiker im In- und Ausland großen Respekt und hohes Ansehen<br />erworben. Die Bundesregierung trauert um einen verdienten Staatsmann, einen großen Deutschen und<br />wahren Europäer. Sie wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.<br />Für die Bundesregierung<br />Dr. Angela Merkel<br />Bundeskanzlerin</p> <p>Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Auswärtigen Amts trauern um</p><p>Herrn Bundespräsident a. D.<br />Dr. h. c. Walter Scheel<br />Träger der Sonderstufe des Großkreuzes des Verdienstordens<br />der Bundesrepublik Deutschland<br />Walter Scheel hat als Bundesminister des Auswärtigen von 1969 bis 1974 die Außenpolitik<br />unseres Landes in schwierigen Zeiten entscheidend mitgestaltet. In der sozialliberalen<br />Koalition unter Willy Brandt war Walter Scheel einer der Wegbereiter der deutschen<br />­Ostpolitik. Die von Walter Scheel maßgeblich mitausgehandelten Vereinbarungen mit der<br />Sowjetunion, mit Polen und mit anderen osteuropäischen Staaten sind Meilensteine der<br />deutschen Entspannungspolitik. Sie bereiteten den Weg zur deutschen Wiedervereinigung<br />und zur Überwindung der Teilung Europas.<br />Mit großem persönlichem Engagement setzte er sich für das Auswärtige Amt und die<br />­Interessen seiner Beschäftigten in Deutschland und an den Auslandsvertretungen in aller<br />Welt ein.<br />Walter Scheel hat sich um unser Land verdient gemacht. Wir sind dankbar für seine<br />­jahrzehntelange unermüdliche Arbeit für Frieden und Freiheit. Sein Tod erfüllt uns mit<br />tiefer Trauer. Unser Mitgefühl gilt seiner Witwe und seiner Familie.<br />Im Namen des Auswärtigen Amts</p><p>Der Bundesminister</p><p>des Auswärtigen<br />Dr. Frank-Walter Steinmeier</p><p>Die Stv. Vorsitzende des Personalrats<br />des Auswärtigen Amts<br />Sybille Gote-Gaudian</p>

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