Josef Naudascher

Veröffentlicht: 08.08.2014 -
Badische Zeitung

<p>NACH R U F<br />Wir trauen um</p><p>Herrn Josef Naudascher<br />Ehrenbürger</p><p>der am 5. August 2014 im Alter von 84 Jahren nach längerer Krankheit verstorben ist.<br />Herr Josef Naudascher hat sich mit sehr großem Engagement und unermüdlichem Einsatz um die<br />Erkundung, Erforschung, Sammlung, Erfassung und Dokumentation der Archäologie sowie der<br />Stadt- und Ortsgeschichte verdient gemacht.<br />Im März 1978 wurde er von der Stadt Mahlberg für seine Verdienste in der Heimatforschung mit<br />der goldenen Staufermedaille ausgezeichnet. Am 29. 6. 1984 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande für die Verdienste um die Aufarbeitung der Ur- und Frühgeschichte der Ortenau,<br />besonders der Römerzeit, verliehen.<br />Am 21. 11. 2003 verlieh ihm die Stadt Mahlberg für seine besonderen und großen Verdienste um<br />die Stadtgeschichte, die Archäologie, die Denkmalpflege sowie für seinen Einsatz für das Oberrheinische Tabakmuseum, das Ehrenbürgerrecht – die höchste Auszeichnung, die die Stadt zu<br />vergeben hat. Sie war Wertschätzung seines jahrzehntelangen Wirkens und Tuns.<br />Als Mitinitiator und Mitbegründer des Oberrheinischen Tabakmuseums war er maßgeblich am<br />Aufbau des Oberrheinischen Tabakmuseums beteiligt, dem er von 1992 – 1995 und von 1998 –<br />2012 als ehrenamtlicher Museumsleiter vorstand.<br />Er hat mit seinem Wissen, seiner fachlichen Kompetenz und seiner akribischen Arbeit deutliche<br />Spuren in unserer Stadt und dem Stadtteil Orschweier hinterlassen. Viele Ausarbeitungen oder<br />Baumaßnahmen, die mit der Stadtgeschichte, den Baudenkmälern und der Kulturgeschichte<br />unserer Stadt in Verbindung zu bringen sind, gehen auf die Initiative und die Ideen von Josef<br />Naudascher zurück. Er hat maßgeblichen Anteil am Erhalt und der Rekonstruktionen historischer<br />Gebäude und Anlagen sowie des Stadtbildes.<br />Mit seinem über die Stadtgrenzen hinausgehendem Engagement als Historiker und Archäologe<br />und seiner Hilfsbereitschaft erfreute er sich in der Region hoher allgemeiner Achtung und Anerkennung.<br />Die Stadt Mahlberg wird ihrem Ehrenbürger, Herrn Josef Naudascher, in Dankbarkeit für das<br />Geleistete ein bleibendes und ehrendes Angedenken bewahren. Er hinterlässt eine große Lücke.<br />Mahlberg, den 8. August 2014<br />Für die Bürgerschaft, den Gemeinderat und den Ortschaftsrat<br />Dietmar Benz<br />Bürgermeister</p><p>Bernd Dosch<br />Ortsvorsteher</p>

NACH R U F
Wir trauen um

Herrn Josef Naudascher
Ehrenbürger

der am 5. August 2014 im Alter von 84 Jahren nach längerer Krankheit verstorben ist.
Herr Josef Naudascher hat sich mit sehr großem Engagement und unermüdlichem Einsatz um die
Erkundung, Erforschung, Sammlung, Erfassung und Dokumentation der Archäologie sowie der
Stadt- und Ortsgeschichte verdient gemacht.
Im März 1978 wurde er von der Stadt Mahlberg für seine Verdienste in der Heimatforschung mit
der goldenen Staufermedaille ausgezeichnet. Am 29. 6. 1984 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande für die Verdienste um die Aufarbeitung der Ur- und Frühgeschichte der Ortenau,
besonders der Römerzeit, verliehen.
Am 21. 11. 2003 verlieh ihm die Stadt Mahlberg für seine besonderen und großen Verdienste um
die Stadtgeschichte, die Archäologie, die Denkmalpflege sowie für seinen Einsatz für das Oberrheinische Tabakmuseum, das Ehrenbürgerrecht – die höchste Auszeichnung, die die Stadt zu
vergeben hat. Sie war Wertschätzung seines jahrzehntelangen Wirkens und Tuns.
Als Mitinitiator und Mitbegründer des Oberrheinischen Tabakmuseums war er maßgeblich am
Aufbau des Oberrheinischen Tabakmuseums beteiligt, dem er von 1992 – 1995 und von 1998 –
2012 als ehrenamtlicher Museumsleiter vorstand.
Er hat mit seinem Wissen, seiner fachlichen Kompetenz und seiner akribischen Arbeit deutliche
Spuren in unserer Stadt und dem Stadtteil Orschweier hinterlassen. Viele Ausarbeitungen oder
Baumaßnahmen, die mit der Stadtgeschichte, den Baudenkmälern und der Kulturgeschichte
unserer Stadt in Verbindung zu bringen sind, gehen auf die Initiative und die Ideen von Josef
Naudascher zurück. Er hat maßgeblichen Anteil am Erhalt und der Rekonstruktionen historischer
Gebäude und Anlagen sowie des Stadtbildes.
Mit seinem über die Stadtgrenzen hinausgehendem Engagement als Historiker und Archäologe
und seiner Hilfsbereitschaft erfreute er sich in der Region hoher allgemeiner Achtung und Anerkennung.
Die Stadt Mahlberg wird ihrem Ehrenbürger, Herrn Josef Naudascher, in Dankbarkeit für das
Geleistete ein bleibendes und ehrendes Angedenken bewahren. Er hinterlässt eine große Lücke.
Mahlberg, den 8. August 2014
Für die Bürgerschaft, den Gemeinderat und den Ortschaftsrat
Dietmar Benz
Bürgermeister

Bernd Dosch
Ortsvorsteher

Strand
<p>NACHRUF</p><p>Herrn Josef Naudascher<br />† 5. August 2014<br />Nach schwerer Krankheit verstarb der langjährige Museumsleiter, unser Gründungs- und Ehrenmitglied Josef Naudascher. Der Verstorbene hat als einer der Hauptverantwortlichen das Oberrheinische Tabakmuseum Mahlberg gegründet. Als Museumsleiter hat er den Auf- und Ausbau<br />des Museums mit größtem persönlichem Engagement vorangetrieben und das Museum auf den<br />heutigen Stand gebracht. Josef Naudascher war erstes Gründungsmitglied und erstes Ehrenmitglied des Förderkreises Oberrheinisches Tabakmuseum Mahlberg e. V.<br />Bis 2012 hat er mit seinem enormen Wissen, seiner Energie und seiner Tatkraft das Tabak- und<br />Heimatmuseum Mahlberg in beispielhafter Weise ehrenamtlich geleitet.<br />Dabei hat er keine Mühe und keine Arbeit gescheut.<br />Dafür sind wir dem Verstorbenen sehr dankbar.<br />Wir werden Herrn Josef Naudascher als sehr aktiven, tatkräftigen, freundlichen und stets hilfsbereiten Menschen und Freund immer in guter Erinnerung behalten.<br />Unser tiefes Mitgefühl und unsere herzliche Anteilnahme gilt seinen Kindern mit ihren Familien<br />und allen seinen Angehörigen.<br />Patrick Benz<br />Leiter<br />Oberrheinisches<br />Tabakmuseum Mahlberg</p><p>Wolfgang Ohnemus<br />Vorsitzender<br />Förderkreis Oberrheinisches<br />Tabakmuseum Mahlberg e. V.</p>

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