Paul Kleihues

Veröffentlicht: 29.03.2022 -
Badische Zeitung

<p>NACHRUF<br />Das Tumorzentrum Freiburg – CCCF trauert um Herrn</p><p>Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult.<br />Paul Kleihues<br />*21.05.1936 in Rheine</p><p>† 17.03.2022 in Zürich</p><p>Von 1976 bis 1983 war Paul Kleihues Professor für Neuropathologie an<br />der Universität Freiburg und ab 1983 Direktor des Instituts für Neuropathologie des Universitätsspitals Zürich. Von 1994 bis 2003 hatte er die<br />Position des Direktors der International Agency for Research on Cancer,<br />IARC, Lyon, inne. Zur Verbesserung der Definition sowie zur WHOKlassifikation von Hirntumoren hat er maßgeblich beigetragen.<br />Prof. Kleihues hat sich in besonderer Weise um das Tumorzentrum<br />Freiburg – CCCF verdient gemacht. Als Gründungsdirektor des CCCF<br />war es ihm ein Anliegen, die onkologische Grundlagen- und translationale Forschung zu bündeln sowie die verschiedenen onkologischen<br />Fachdisziplinen unter dem Dach des CCCF zusammenzuführen. Sein<br />unermüdlicher Einsatz mündete im Jahre 2007 in der Auszeichnung<br />des Tumorzentrums als Onkologisches Spitzenzentrum durch die<br />Deutsche Krebshilfe. Seinem persönlichen Einsatz und Wirken ist es<br />zu verdanken, dass die Arbeit des CCCF einer allgemeinen Öffentlichkeit bekannt wurde.<br />Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und seinen Kindern.<br />Im Namen aller Mitarbeiter*innen des Tumorzentrums Freiburg –<br />CCCF sowie des Instituts für Neuropathologie,<br />Universitätsklinikum Freiburg,<br />Prof. Dr. Stefan Fichtner-Feigl, Prof. Dr. Justus Duyster,<br />Prof. Dr. Christoph Peters, Prof. Dr. Marco Prinz</p>

NACHRUF
Das Tumorzentrum Freiburg – CCCF trauert um Herrn

Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult.
Paul Kleihues
*21.05.1936 in Rheine

† 17.03.2022 in Zürich

Von 1976 bis 1983 war Paul Kleihues Professor für Neuropathologie an
der Universität Freiburg und ab 1983 Direktor des Instituts für Neuropathologie des Universitätsspitals Zürich. Von 1994 bis 2003 hatte er die
Position des Direktors der International Agency for Research on Cancer,
IARC, Lyon, inne. Zur Verbesserung der Definition sowie zur WHOKlassifikation von Hirntumoren hat er maßgeblich beigetragen.
Prof. Kleihues hat sich in besonderer Weise um das Tumorzentrum
Freiburg – CCCF verdient gemacht. Als Gründungsdirektor des CCCF
war es ihm ein Anliegen, die onkologische Grundlagen- und translationale Forschung zu bündeln sowie die verschiedenen onkologischen
Fachdisziplinen unter dem Dach des CCCF zusammenzuführen. Sein
unermüdlicher Einsatz mündete im Jahre 2007 in der Auszeichnung
des Tumorzentrums als Onkologisches Spitzenzentrum durch die
Deutsche Krebshilfe. Seinem persönlichen Einsatz und Wirken ist es
zu verdanken, dass die Arbeit des CCCF einer allgemeinen Öffentlichkeit bekannt wurde.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und seinen Kindern.
Im Namen aller Mitarbeiter*innen des Tumorzentrums Freiburg –
CCCF sowie des Instituts für Neuropathologie,
Universitätsklinikum Freiburg,
Prof. Dr. Stefan Fichtner-Feigl, Prof. Dr. Justus Duyster,
Prof. Dr. Christoph Peters, Prof. Dr. Marco Prinz

Strand
<p>Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg,<br />ihre Medizinische Fakultät<br />und das Universitätsklinikum Freiburg<br />trauern um<br />Prof. Dr. Dr. h.c. mult.</p><p>Paul Kleihues</p><p>* 21. 5. 1936</p><p>† 17. 3. 2022</p><p>Herr Kleihues war von 1976 bis 1983 Professor für Neuropathologie<br />und zugleich Ärztlicher Direktor des Institutes für Neuropathologie.<br />Seine herausragenden wissenschaftlichen Beiträge zur Erforschung von<br />Krebserkrankungen, insbesondere von Hirntumoren, haben ihn weltweit zu einem hochangesehenen Wissenschaftler gemacht.<br />Wir werden ihm stets ein ehrenvolles Andenken bewahren.<br />Prof. Dr. Kerstin Krieglstein, Rektorin<br />Prof. Dr. Lutz Hein, Dekan<br />Prof. Dr. Dr. h.c. Frederik Wenz, Leitender Ärztlicher Direktor</p>

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