Dr. Otto Lüderitz

Veröffentlicht: 10.12.2015 -
Badische Zeitung

<p>Max-Planck-Institut<br />für Immunbiologie und<br />Epigenetik</p><p>NACHRUF<br />Das Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik trauert um</p><p>Dr. Otto Lüderitz</p><p>geboren am 2. März 1920, verstorben im Alter von 95 Jahren am 30. November 2015<br />Mit Otto Lüderitz verliert das Institut einen herausragenden und weltweit anerkannten<br />­Vertreter seines Faches. Kurz nach Gründung des Instituts im Jahre 1963 kam Otto Lüderitz<br />an unser Institut und eröffnete, zunächst als Leiter einer selbständigen Arbeitsgruppe und ab<br />1966, nach der Bestellung zum Wissenschaftlichen Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft als<br />Direktor, ein neues Arbeitsfeld der Immunchemie. Seine größte wissenschaftliche Leistung<br />war die Aufklärung der chemischen Struktur jener bakteriellen Moleküle, durch die ein<br />­infizierter Organismus eindringende Krankheitserreger erkennen und bekämpfen kann. Bis<br />zur Emeritierung von Otto Lüderitz im Jahre 1988 war das Institut durch sein Wirken zu<br />einem Mekka immunbiologischer Forschung geworden, welches das Ziel unzähliger Gast­<br />wissenschaftler aus der gesamten Welt war. Noch heute prägen die bahnbrechenden und<br />zukunftsweisenden Entdeckungen von Otto Lüderitz ein ganzes Wissensgebiet.<br />Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Familie.<br />Freiburg, den 10. Dezember 2015</p><p>Für die Mitarbeiterinnen<br />und Mitarbeiter des Instituts<br />Dr. Asifa Akhtar<br />Geschäftsführende Direktorin</p>

Max-Planck-Institut
für Immunbiologie und
Epigenetik

NACHRUF
Das Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik trauert um

Dr. Otto Lüderitz

geboren am 2. März 1920, verstorben im Alter von 95 Jahren am 30. November 2015
Mit Otto Lüderitz verliert das Institut einen herausragenden und weltweit anerkannten
­Vertreter seines Faches. Kurz nach Gründung des Instituts im Jahre 1963 kam Otto Lüderitz
an unser Institut und eröffnete, zunächst als Leiter einer selbständigen Arbeitsgruppe und ab
1966, nach der Bestellung zum Wissenschaftlichen Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft als
Direktor, ein neues Arbeitsfeld der Immunchemie. Seine größte wissenschaftliche Leistung
war die Aufklärung der chemischen Struktur jener bakteriellen Moleküle, durch die ein
­infizierter Organismus eindringende Krankheitserreger erkennen und bekämpfen kann. Bis
zur Emeritierung von Otto Lüderitz im Jahre 1988 war das Institut durch sein Wirken zu
einem Mekka immunbiologischer Forschung geworden, welches das Ziel unzähliger Gast­
wissenschaftler aus der gesamten Welt war. Noch heute prägen die bahnbrechenden und
zukunftsweisenden Entdeckungen von Otto Lüderitz ein ganzes Wissensgebiet.
Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Familie.
Freiburg, den 10. Dezember 2015

Für die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter des Instituts
Dr. Asifa Akhtar
Geschäftsführende Direktorin

Strand

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